International Law Association

Hintergrundinformationen und Wissenswertes zur ILA

Alles begann in Brüssel

Man schreibt das Jahr 1873, und die International Law Association wird in Brüssel gegründet, diese gemeinnützige, nicht staatliche Organisation, die sich bis heute der Verbreitung und Weiterentwicklung des Völkerrechts sowie des internationalen Privatrechts verschrieben hat. Sie ist besonders hilfreich bei der Ausbildung und der akademischen Forschung innerhalb dieser Rechtsgebiete. Des Weiteren übt sie eine Beraterfunktion aus, wenn es um Fragen der Kodifikation, also der systematischen Zusammenfassung in einem Gesetzeswerk, geht. Außerdem gehört die praktische Anwendung des internationalen Rechts zu den Aufgabengebieten der Organisation. Die ILA gehört zu den ältesten Nichtregierungsorganisationen und hat ihren derzeitigen Sitz in London. Weiterhin ist sie in Beraterfunktionen involviert, welche in Spezialorganisationen der Vereinten Nationen ausgeübt werden.

Viele Menschen, ein Ziel

Die International Law Association weist heute eine Mitgliederzahl von zirka 3.700 Privatpersonen auf, welche sich in 50 nationalen Vereinigungen organisiert haben. Es steht jedem Menschen offen, in dieser internationalen Organisation Mitglied zu werden, allerdings ist ein gewisses Interesse für die Belange des internationalen Rechts eine präzise Voraussetzung. Auch die Bereitschaft, sich aktiv für die Völkerverständigung und die Achtung des internationalen Rechts einzusetzen, wird als gegeben angesehen. Der geschäftsführende Vorstand fungiert als oberstes Organ der International Law Association. Es bestehen zur Zeit in der Organisation 24 verschiedene Komitees, die topikal arbeiten. Zudem finden alle zwei Jahre Konferenzen statt, deren Ziel der geistige Austausch ist. Sie bieten eine hervorragende Plattform für eine verbesserte Kommunikation. Dabei kommt den aktuellen Themen, wie der Gestaltung von Vertragsentwürfen und der intensiven Zusammenarbeit mit anderen internationalen Organisationen, eine Schlüsselstellung zu. Diese zeitlich gegrenzten Arbeitsgruppen arbeiten mit zehn bis zwölf Experten, die vom Vorstand ausgewählt wurden.

Interessanter Meinungsaustausch

Groß ist die Palette derer, die sich in der ILA zum Meinungsaustausch zusammenfinden. Das Klientel setzt sich aus den unterschiedlichsten Berufen zusammen. Da gibt es den Universitätsprofessor genauso wie den aufstrebenden jungen Wissenschaftler. Aber der Wunsch nach Informationsaustausch führt auch den Praktiker aus staatlichen oder internationalen Institutionen und den Anwalt zusammen, alle haben sich der Arbeit an konkreten wissenschaftlichen Projekten verschrieben. Auch eine Zusammenarbeit mit internationalen Juristenvereinigungen wird erfolgreich forciert. Die Türen der International Law Association stehen den erfahrenen sowie den jüngeren Wissenschaftlern und Praktikern jederzeit offen, mehr noch, eine Stärkung der Organisation ist ausdrücklich erwünscht, denn die aktuellen Themen werden nicht weniger und werden auch in den nächsten Jahren viel Arbeit einfordern. Die kommenden Jahre werden Richtung weisend sein und die Wissenschaft vom Internationalen Recht im Geiste der Völkerverständigung auf eine neue Stufe stellen...

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